Unsere Top 10 Highlights auf Sansibar


1. Evergreen Bungalows

An erster Stelle steht definitiv unsere Unterkunft:

Die Evergreen Bungalows an der Ostküste von Sansibar – am Strand von Bwejuu.

 

Die beiden Besitzer Claudia und Mustafa haben am 01. November 2018 Deutschland endgültig verlassen und die Evergreen Bungalows übernommen. Was sie daraus gemacht haben ist toll. Die Bungalows bestehen zum Großteil aus Naturmaterialien und sind mit sehr viel Liebe zum Detail eingerichtet. Wir haben uns wie im Paradies auf unserer eigenen kleinen Insel gefühlt. Das aller Beste an der Unterkunft ist definitiv die Lage. Verlässt man sein Zimmer in der kleinen Stelzenhütte steht man direkt im Sand und es sind nur wenige Meter bis zum Strand. Dort kann man das leckere Essen im dazugehörenden Restaurant genießen, eine frisch vom Baum gepflückte Kokosnuss schlürfen oder einfach nur die Seele baumeln lassen.

 

 

In den Zimmern haben wir uns sehr wohl gefühlt. Die Hütten sind nicht komplett geschlossen und so schläft man abends mit dem Meeresrauschen ein und wacht morgens genauso wieder auf. Man sollte sich jedoch nicht wundern, wenn nachts mal die Seife vom Waschbecken verschwindet. Sobald es dunkel ist und langsam Ruhe einkehrt, werden die kleinen Äffchen wach und turnen auch mal über das Moskitonetz hinweg.

 

 

Die Stimmung im Restaurant am Abend ist wunderschön und man sollte auf keinen Fall das Swahili BBQ Buffet verpassen, welches wöchentlich stattfindet. Tolles Essen, klasse Musik und eine ganz besondere Atmosphäre.

 

 

Die Besitzer Claudia und Mustafa sind unfassbar lieb und helfen, wo immer sie können. Sie schlagen einem keinen Wunsch ab und organisieren Ausflüge, Taxis und vieles mehr.

 

Von uns eine ganz klare Empfehlung:

2. Blue Doors Restaurant

 Von den Evergreen Bungalows aus kann man kilometerweit am Strand entlang spazieren. Nach etwa einer halben Stunde erreicht man das Blue Doors Restaurant direkt am Strand. Auf der Karte stehen sowohl afrikanische sowie auch internationale Speisen.

Wir selbst haben uns hier gegen die afrikanische Küche entschieden und tolle Burger und den besten Meeresfrüchtesalat gegessen.

 

Das Personal ist sehr zuvorkommend, auch wenn wir etwas länger warten mussten. Aber das ist der typische Stil der ganzen Insel. Aber was soll’s, wir sind ja schließlich im Urlaub! Hier herrscht einfach eine ganz andere Geschwindigkeit und das ganze Leben läuft etwas entspannter ab. Das ist eben das Leben in Tansania: HAKUNA MATATA!

 

3. Spice Tour

Sansibar wird nicht selten auch „Gewürzinsel“ genannt. Und dieser Name kommt nicht von irgendwoher. Um mehr über darüber zu fahren, haben wir uns dazu entschlossen, eine Spice Tour zu machen. Zugegeben: anfangs waren wir etwas skeptisch, ob eine Gewürztour wirklich so spannend ist. Jetzt können wir euch sagen, es lohnt sich auf jeden Fall! Die Tour zählt zu den Klassikern auf Sansibar.

 

Wir haben vorab keine Tour gebucht, sondern Claudia gefragt, wie wir am besten hinkommen und welche Tour wir am besten machen. Sie hat uns für den folgenen Tag ein Taxi organisiert, welches uns direkt zu den Gewürzplantagen gebracht hat. Dort angekommen ist unser Fahrer direkt auf einen Guide zu und hat uns abgeliefert.

 

Die Tour an sich kostet nichts, aber es ist wie immer ein Trinkgeld erwünscht. Beispielsweise bekommen wir Mädels zu Beginn eine kleine Tasche aus Palmblättern geschenkt, in welcher die Gewürze gesammelt werden können. Hierfür geben wir gerne ein paar Tansania-Schilling Trinkgeld.

 

Bei unserer ca. 1,5-stündigen Tour sehen wir viele Früchte und Gewürze und erfahren, wie diese wachsen, geerntet und verarbeitet werden: Zimt, Nelken, Pfeffer, Ingwer, Safran, Vanille, Muskatnüsse und vieles mehr. Unser Highlight ist die Kokosnuss, die uns frisch von der Palme geholt wird (natürlich auch wieder gegen ein kleines Trinkgeld). 

 

 

Zum Schluss bekommen wir alle noch eine geflochtene Krone und eine Obstverkostung, bevor wir uns mit einem letzten Trinkgeld verabschieden.

 

Aber ACHTUNG: lasst euch nicht dazu verführen dort eure Gewürze zu kaufen. In Stone Town auf dem Gewürzmarkt zahlt man nicht einmal ein Zehntel für die gleiche Menge.

 

4. Stone Town

Wie der Name schon verrät, handelt es sich bei Stone Town um eine steinerne Stadt. Im speziellen ist hier der historische Stadtteil von Sansibar Stadt gemeint. Charakteristisch sind die kleinen engen Gassen, die eindrucksvollen Bauten und die belebten Märkte. Seit dem Jahr 2000 gilt Stone Town als UNESCO-Weltkulturerbe.

 

Mitten in Stown Town findet man den Sklavenmarkt. Hier wurde bis sage und schreibe 1897 Sklavenhandel betrieben. Unvorstellbar! Man geht davon aus, dass noch heute Hunderttausende von Menschen in Afrika in Sklaverei leben. 

 

Wer Stone Town erkunden möchte, sollte der Stadt und dem Land mit Respekt entgegentreten. Das bedeutet angemessene Kleidung, am besten so dass Knie und Schultern bedeckt sind.

 

Es gibt viele kleine Restaurants und vor allem durch die kleinen Garküchen sollte man sich probieren. Auch solltet ihr unbedingt in eines der vielen Hotels gehen – die meisten haben eine Dachterrasse mit tollem Ausblick. An jeder Ecke findet man Obst- und Gemüsestände und die ganze Stadt wirkt einfach nur bunt und belebt. 

 

Unserer Meinung nach auf jeden Fall einen Tagesausflug wert! 

 

5. Darajani Market

Der Darajani Markt ist der größte Markt Sansibars. Das dürft ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen! Er öffnet früh am Morgen seine Tore und dann beginnt das bunte und quirlige Treiben. Mit seinen vielen Farben, den Gerüchen und Geräuschen werden alle Sinne angesprochen, was nicht immer nur positiv ist, denn die Hygiene-Standards entsprechen definitiv nicht den europäischen.

 

In den Hauptgängen werden Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte angeboten, was unseren Nasen doch einiges abverlangt. In dem angrenzenden Gebäude verkaufen die Händler ihre Gewürze, Obst und Gemüse. Hier solltet ihr unbedingt handeln was das Zeug hält, ansonsten werdet ihr ordentlich über den Tisch gezogen. 

 

6. Travellers Cafe

Das Travellers Café befindet sich etwas versteckt in einem Hinterhof. Aber genau deshalb hat es uns so gut gefallen. Es liegt direkt am Strand etwas erhöht und man hat einen tollen Blick aufs Meer.

 

Zur Mittagszeit war es nicht allzu voll und wir haben direkt einen Platz bekommen. Die Auswahl an Speisen war reichlich und wir haben sehr gut gegessen. Das Servicepersonal war zuvorkommend und die Atmosphäre sehr angenehm.
Wer also eine kleine Auszeit von dem hektischen und bunten Treiben in der Stadt sucht, ist hier genau richtig. 

 

7. Zuckerrohrwasser

Auf unserer Erkundungstour durch Stone Town haben wir unser absolutes Lieblingsgetränk entdeckt: frisch gepresster Zuckerrohrsaft. An dem kleinen Stand werden die frisch geernteten Zuckerrohre mit viel Körpereinsatz durch eine alte Presse geschoben. Der Saft wird noch mit Ingwer und Limette verfeinert und schon ist er fertig.

 

Unsere Meinung: sollte man unbedingt probiert haben! Vielleicht sollte man sich vorher keine allzu großen Gedanken über die Hygiene machen. Die Gläser werden nach dem Gebrauch nur kurz mit Wasser ausgeschenkt und auch das Wasser selbst schaut so semi frisch aus. Aber was soll’s? Wir sind in Afrika und da muss der Magen durch. 

 

8. Muscheln sammeln

Wenn ihr Morgens an den Strand geht, werdet ihr feststellen, dass Ebbe herrscht. Das ist eure einmalige Chance Muscheln zu sammeln. Wir haben in kürzester Zeit so viele gefunden, dass wir gar nicht alle tragen konnten. Neben Muscheln gibt es noch ganz viele Korallen, Seesterne, Seeigel und und und.

 

Wir haben die Muscheln auf unseren Balkonen ausgebreitet und uns jeden Tag dran erfreut. Aber wie sagte Chief Seattle so treffend: „Nimm nur Erinnerungen mit, hinterlasse nichts außer Fußspuren.“ Denn es ist verboten Tiererzeugnisse auszuführen: hierzu zählen unter anderem eben auch Muscheln. Auch wenn es noch so verlockend und ein schönes Souvenir ist, sollten die Muscheln und Korallen bleiben wo sie sind. 

 

9. The Rock Restaurant Zanzibar

Eine kleine Vorbemerkung: wir haben The Rock Restaurant nicht zum Essen besucht, da uns davon abgeraten wurde: zu teuer und nicht die Qualität, die man erwartet. Also haben wir uns dazu entscheiden, auf dem Weg nach Michamvi einen kurzen Abstecher dorthin zu machen, um es uns wenigstens einmal anzusehen. 

 

Der Anblick ist beeindruckend. Ein Restaurant auf einem Felsen mitten im Meer etwa 50 Meter vom Ufer entfernt. Wer dort speisen möchte, muss sich erst von einem kleinen Boot rüber bringen lassen. Bei Ebbe kann man auch locker zu Fuß hinüber gehen.

 

Am Strand, von welchem aus wir uns das The Rock Restaurant ansehen gibt es einen kleinen Souvenirladen mit einheimischen und handgemachten Accessoires. 

 

10. Kati Kae Beach Bar

Für unseren letzten Abend sollte es nochmal mal besonderes sein und wir wollten unbedingt noch einen schönen Sonnenuntergang genießen. Daher empfahl und Claudia von den Evergreen Bungalows die Kati Kae Beach Bar in Michamvi Kae.

Und was sollen wir sagen: es war der perfekte Abschluss unseres Urlaubes.

 

Wir hatten die Bar direkt am Strand komplett für uns alleine. Die Zubereitung des Essens hat relativ lange gedauert, was aber wohl daran lag, dass es frisch zubereitet wurde. Die Küche ist offen und einsehbar. Die Atmosphäre ist unglaublich schön. Bei Bier und Wein kann man den Sonnenuntergang wunderbar genießen und quasi zusehen, wie die Sonne ins Meer fällt. 

 

 

Insgesamt hat uns Sansibar sehr gut gefallen. Manchmal war es uns ein bisschen zu windig, aber es war definitiv der perfekte Abschluss unseres Urlaubs in Tansania und es ist uns schwer gefallen, dieses kleine Paradies zu verlassen.

 

Was waren eure Highlights auf Sansibar? Habt ihr noch weitere Tipps? Schreibt uns dazu gerne einen Kommentar! 

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Kommentare: 1
  • #1

    Mo (Samstag, 07 März 2020 16:48)

    Hach, jetzt habe ich Reiselust. Persönlich war ich noch nicht auf Sansibar, es steht aber schon eine Weile auf meiner Reisewunschliste. Daher sammele ich immer eifrig Tipps rund um diesen schönen Ort. Ich habe mir gleich deinen Artikel in den Favoriten abgespeichert.

    Liebe Grüße,
    Mo